Yoga-Therapie

Yogatherapie kann dir bei körperlichen, geistigen und seelischen Störungen helfen, als Prävention dienen oder deine Yogapraxis vertiefen. Sie stärkt deine Selbstwahrnehmung und fördert deine Selbstregulation sowie deine Genesungskompetenz.

Gemeinsam entwickeln wir eine individuelle Yogapraxis, die du eigenständig und in deinen Alltag integriert üben kannst. Der Unterricht ist auf dich abgestimmt, und die gewonnenen Erfahrungen sowie erzielten Ergebnisse werden schrittweise weiterentwickelt. Deine vorhandenen Ressourcen werden genutzt, um deine Selbstregulation zu unterstützen und dir etwas Gutes zu tun.

Haupttechniken der Yoga Therapie

  • Asanas (Körperhaltungen): Spezielle Yoga-Posen, die die Flexibilität, Stärke und Balance fördern.
  • Pranayama (Atemübungen): Atemkontrolltechniken, die die Lungenkapazität verbessern und das Nervensystem beruhigen.
  • Meditation und Achtsamkeit: Praktiken zur Förderung der mentalen Klarheit und inneren Ruhe.
  • Entspannungstechniken: Übungen zur Reduktion von Stress und Spannungen.

Ganzheitliche Vorteile

  1. Förderung des allgemeinen Wohlbefindens: Yogatherapie betrachtet den Menschen als Ganzes und strebt ein Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele an. Diese ganzheitliche Sichtweise trägt zu einem verbesserten allgemeinen Wohlbefinden bei.
  2. Stärkung des Immunsystems: Regelmäßige Yogapraxis kann das Immunsystem stärken und die Fähigkeit des Körpers verbessern, Krankheiten abzuwehren. Dies wird durch die Kombination von Bewegung, Atemübungen und Stressreduktion erreicht.
  3. Förderung der Selbstbewusstheit und Achtsamkeit: Yogatherapie fördert ein tieferes Bewusstsein für den eigenen Körper und Geist. Diese gesteigerte Achtsamkeit kann zu gesünderen Lebensgewohnheiten und einer besseren Selbstfürsorge führen.
  4. Integration in konventionelle Therapien: Yogatherapie kann als Ergänzung zu konventionellen medizinischen Behandlungen eingesetzt werden. Dies kann die Wirksamkeit medizinischer Behandlungen erhöhen und den Heilungsprozess unterstützen.

Physische Vorteile - Atem und Körper

  1. Verbesserung der Flexibilität und Stärke: Regelmäßige Praxis von Asanas (Körperhaltungen) kann die Flexibilität und Muskelkraft verbessern. Dies ist besonders vorteilhaft für Menschen mit muskulären Dysbalancen oder solchen, die unter körperlichen Einschränkungen leiden.
  2. Schmerzlinderung: Yogatherapie kann chronische Schmerzen, wie Rückenschmerzen, Arthritis und Fibromyalgie, lindern. Durch gezielte Übungen und Entspannungstechniken werden Spannungen in Muskeln und Gelenken reduziert.
  3. Förderung der Herz-Kreislauf-Gesundheit: Atemübungen (Pranayama) und bestimmte körperliche Übungen können den Blutdruck senken, die Herzfrequenz regulieren und die allgemeine kardiovaskuläre Gesundheit verbessern.
  4. Unterstützung der Atemfunktion: Atemtechniken helfen, die Lungenkapazität zu erhöhen und Atemwegserkrankungen wie Asthma zu lindern. Diese Übungen fördern die Sauerstoffversorgung des Körpers und verbessern die Atemeffizienz.
  5. Förderung der Rehabilitation: Yogatherapie unterstützt die Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen, indem sie die Beweglichkeit verbessert, die Heilung fördert und die Wiederherstellung der körperlichen Funktion beschleunigt.

Psychische Vorteile - Mental und Achtsamkeit

In der Yoga Philisophie wird der menschliche Geist mit einem Affen verglichen, welcher ungstüm und rastlos von einem Ast zum anderen hüpft und oft unfähig, auch nur für ein paar Augenblicke ruhend zu verweilen. 

Es ist möglich diese Rastlosigkeit und Unruhe in unserem Geist in Ruhe und Klarheit zu verwandeln. 

  1. Stressreduktion: Yoga reduziert nachweislich Stress und fördert ein Gefühl der Ruhe. Techniken wie Meditation, Atemübungen und tiefenwirksame Entspannung helfen, das Nervensystem zu beruhigen und den Cortisolspiegel zu senken.
  2. Verbesserung der Schlafqualität: Durch die Reduktion von Stress und die Förderung der Entspannung kann Yogatherapie Schlafstörungen entgegenwirken und die Schlafqualität verbessern.
  3. Linderung von Angst und Depressionen: Studien zeigen, dass Yogatherapie Angstzustände und Depressionen reduzieren kann. Achtsamkeitspraktiken und körperliche Bewegung fördern die Freisetzung von Endorphinen und anderen Wohlfühlhormonen.
  4. Förderung der mentalen Klarheit und Konzentration: Meditations- und Achtsamkeitstechniken können die geistige Klarheit, Konzentration und Aufmerksamkeit verbessern. Sie unterstützen auch die emotionale Stabilität und Resilienz.